Das Projekt, das Menschen hilft

„Jeden Tag grüßt das Leben“ wurde erst im Oktober 2019 von mir, einer 17-jährigen Abiturientin, gestartet. Es ist ein Versuch, die Menschen für das Thema Psychische Erkrankungen (insbesondere bei Jugendlichen) zu sensibilisieren. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Essstörungen, mit denen ich meine eigenen Erfahrungen gesammelt habe.

Die Besonderheit besteht darin, dass ich weder eine Psychotherapeutin noch eine anderweitige Expertin auf dem Gebiet bin. Was mich qualifiziert, darüber zu sprechen, ist meine eigene Krankheitsgeschichte. Im Alter von 13 Jahren erkrankte ich an Anorexie, im Volksmund als Magersucht bekannt. Bis heute begleitet mich der Kampf dagegen, worauf dieses Projekt beruht.

Ich vertrete die Ansicht, dass ganz persönliche Erzählungen wie meine viel mehr vermitteln als das bloße Fachwissen eines Arztes.

Da die Zahlen der Betroffenen steigen, jedoch nicht die Akzeptanz in der Gesellschaft, möchte ich darüber reden. Darüber, wie ich drei Jahre lang für ein Stückchen Normalität in meinem Verhältnis zum Essen und zu meinem Körper gekämpft habe.

Ein Drittel der Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren zeigt einmal Anzeichen für eine Essstörung. Dabei hat allein die Anorexie eine Sterblichkeitsrate von 15 Prozent, wobei die Dunkelziffer höher liegt. Einen Redebedarf gibt es also offensichtlich.

An dieser Stelle komme ich ins Spiel: Zu meinem Repertoire gehören vor allem Vorträge, die ich wahlweise vor Schülern, deren Eltern, den Lehrern oder allen gleichzeitig halte. Mehr dazu gibt es im Menü-Punkt Das Projekt zum Nachlesen.

Das Projekt wächst rasant und die ersten Termine sind bereits vergeben! Sollte Interesse daran bestehen, dass ich an die Schule komme, um zu dem Thema zu referieren, freue ich mich sehr über eine E-Mail (siehe Unterpunkt Kontakt)

Lasst uns die Welt ein bisschen offener für dieses gesellschaftliche Tabu machen!

~ Sophie-Marie Ludwig, Gründerin und Referentin